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Platz fünf im Visier: Werder ist hungrig nach mehr

Mit dem 2:1-Erfolg in Mainz sind die Werderaner ein gutes Stück an die internationalen Plätze herangerückt. Doch obwohl sie am Samstagabend nur noch ein Punkt von Borussia Dortmund und dem Hamburger SV trennt, verfallen die Bremer nicht in Träumereien und bleiben fokussiert auf die kommenden Aufgaben:

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Philipp Bargfrede sorgte wieder für Stabilität in den Reihen der Werderaner.

“Sicherlich war das bisher ein perfektes Wochenende für uns und eine sehr erfolgreiche Woche”, meint Aaron Hunt, der aber weiß, dass es nach ganz oben noch ein weiter Weg für Werder ist. “Wir sollten jetzt nicht direkt zu weit nach oben schauen. Unser Ziel ist es erst einmal an Dortmund vorbeizukommen. Wir wollen am kommenden Wochenende den nächsten Schritt dafür machen. Wir sind auf dem richtigen Weg”, sagt der 23-Jährige, der aber betont, “dass wir noch nicht da sind, wo wir hin wollen”.

Ähnlich beurteilt auch Angreifer Claudio Pizarro die Bremer Situation nach dem Sieg: “Mit den drei Punkten heute sind wir wieder dabei”, meint der 31-Jährige. “Wir müssen versuchen in den nächsten Spielen nachzulegen”, fordert er, denn er weiß um den großen Abstand zur Tabellenspitze: “Die ersten Plätze sind schon sehr weit weg. Wenn wir weiter gewinnen, müssen wir sehen was dabei am Ende herauskommt.”

“Wir sind wieder voll im Geschäft”, betont auch Werder-Keeper Christian Vander, der durch die vergangenen Erfolgserlebnisse einen deutlichen Aufwärtstrend der Bremer sieht: “Wir haben wieder einiges an Selbstvertrauen getankt. Wer weiß, was noch so geht?”

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Mit ihrem Zusammenhalt wollen die Bremer noch einige Punkte in dieser Saison einfahren.

Geschäftsführer Klaus Allofs analysiert die Tabellenkonstellation etwas nüchterner: “Nach oben ist bisher nicht so viel passiert”, betont der 53-Jährige, “aber wir wissen, dass wir noch einige Möglichkeiten haben. Kommende Woche gegen Stuttgart sollen wir die nächste Antwort geben.” Vom Sieger des Wochenendes zu sprechen, war auch für Vize-Kapitän Per Mertesacker des Guten zu viel: “Ich glaube nicht, dass man davon sprechen kann, denn dafür ist die Spitze einfach zu weit weg. Trotzdem haben wir den Abstand auf die internationalen Plätze verkürzen können.” Bleibt festzuhalten: Mit den drei Punkten in Mainz ist Werder in Schlagdistanz zu den internationalen Rängen, gewonnen ist damit jedoch noch nichts.